Neue Raumkonzepte - die Bedeutung des physischen Raums


Alle sprechen von New Work, New Learning – von agilen Arbeitsmethoden, neuen Führungsstilen, hierarchielosen Organisationen und digitalem und kulturellem Wandel. Wovon jedoch noch zu wenig gesprochen wird, ist, was die räumliche Umgebung für den Wandel und die Zukunftsorientierung zu leisten vermag. Die Bedeutung, die der physische Raum als Hebel der Förderung von Innovation und Wertschöpfung dabei einnehmen kann, wird vollkommen unterschätzt.

Gerade das räumliche Wohlbefinden wird es sein, dass künftig für Inspiration, Innovation und Gesundheit sorgt. Individuelle Raumkonzepte haben das Potenzial den Raum voll auszuschöpfen und schaffen erfolgreiche Lern- und Arbeitswelten von morgen.

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor dabei ist, die Beteiligung der betroffenen Menschen an der Entwicklung zukünftiger Lern- und Arbeitsräume.​


Bei der Umsetzung innovativer Raum- und Arbeitskonzepte gilt es, Betroffene an der Entwicklung aktiv zu beteiligen und auf die Anforderungen des veränderten Umfelds vorzubereiten. Frühzeitige Kommunikations- und Informationsmaßnahmen erhöhen die Akzeptanz für die anstehende Veränderung bei den Beteiligten. Sie ist ein wesentlicher Faktor des Gelingens und entscheidet, ob die Veränderung erfolgreich umgesetzt wird.




01 Kommunikation

Kommunikation ist die Basis für jegliche Art von Beziehung und damit auch elementarer Bestandteil der Zusammenarbeit in Teams, zwischen Abteilungen, zwischen Unternehmen, zwischen Ländern und Kulturen. Wer es schafft, den Austausch kreativer Ideen in den eigenen Räumen zu fördern, wird im Wettbewerb davon profizieren. Kommunikative Bausteine zeigen sich heute in Lounge Bereichen, multifunktionalen Besprechern und in Wohnlichkeit.



02 Inspiration & Design

Design und Ästhetik besitzen eine große stimulierende Kraft auf den Menschen, Untersuchen bestätigen das. Die inspirierenden Bausteine der Architektur und des Designs sind Katalysatoren für unternehmerische Ideen und Entwicklungen. Ihre Skala reicht von lauter Gestaltung bis hin zum puristischen Minimalismus. Farbgebung und Materialität fügen sich in ein ganzheitliches Konzept, das mit Überraschung und Wandelbarkeit spielen kann oder konsequent zurückhaltend ist und Ruhe ausstrahlt.




03 Flexibilität

Just in time lässt sich ein guter Raum auf die individuellen Bedürfnisse des Mitarbeiters ein. Denn er besteht aus modularen, wandelbaren, dynamischen Bausteinen, die sich in Form von intelligenten Möbeln, Beleuchtungskonzepten oder Trennwandsystemen im Baukastenprinzip einsetzen lassen. Der flexible Baustein ist unabdingbar im Vormarsch des dienenden Raumes.



04 Technologie

Neue Technologie schaffen Effizienz und Effektivität. Ein weiterer nicht zu unterschätzender Effekt: Sie erzeugt Begeisterung. Ein Unternehmen, das modern arbeitet, ist erwiesenermaßen attraktiver für Bewerber und Kunden. Daher sollte es ein wesentlicher Anspruch des Konzepts sein, digitale Technologie integrativ in die Architektur einfließen zu lassen, mit dem Ergebnis einer effizienten Infrastruktur und einem anziehenden Erscheinungsbild. Diese Symbiose wird sichtbar in reduzierter Klarheit.



05 Identität

Der fünfte Baustein ist der identitätsstiftende Baustein. Die Transformation der Organisationskultur in die Architektursprache und die Verknüpfung mit den eigenen Ideen ist ein spannender, feinfühliger Prozess. Farbe, Materialität, Zonierung – alles hat Einfluss auf den Identifizierungsgrad der Menschen mit dem Unternehmen. Ein Konzept, das ästhetischen Ansprüchen unterliegt und die Botschaft des »Fühl dich gut« transportiert, begünstigt die Identifizierung enorm.






​Dialog im Raum

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​© 2020 Tanja Giebenhain                        

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